Anja Eckhardt

Listenplatz 2 

Berufsschullehrerin

Jahrgang 1971

 

August-Bebel-Straße 44A

65428 Rüsselsheim/Friedrich-Ebert-Siedlung

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Mein Name ist Anja Eckhardt, ich bin 49 Jahre alt und habe zwei erwachsene Kinder (19 und 23 Jahre). Mit meinem Ehemann teile ich seit 33 Jahren das Hobby Moto-Cross. 

Schwimmen, joggen und lesen sind meine Alltagshobbys und eine weitere Leidenschaft gilt der Rockmusik und dem Tanzen. Beruflich bin ich Oberstudienrätin und unterrichte Deutsch und Wirtschaft an den Beruflichen Schulen Groß-Gerau.

Als unser erster Sohn geboren wurde, brauchten wir größeren Wohnraum, den wir in der A-Siedlung genau passend für unsere Bedürfnisse fanden und fühlen uns bis heute hier sehr wohl. Wir stammen beide aus dem Odenwald und sind gute Nachbarschaften gewohnt, die wir hier wiedergewinnen konnten und das Leben im Sommer gemeinsam bei Nachbarschaftstreffen feiern. Aber auch das 2019 ins Leben gerufene Adventsfenster war ein herrliches Erlebnis, welches sicher nach der Pandemiezeit in den Folgejahren eine Fortsetzung finden wird. Ebenso liebe ich das Mainufer, den Ostpark, den Horlachgraben und „mein Wäldchen“ parallel zur B-Siedlung und Bauschheim.

2013 wurde das Lachebad geschlossen, was für mich unfassbar war. Eine Stadt mit damals rund 60.000 Einwohnern ohne Hallenbad, das wollte ich nicht akzeptieren und entschied, Jammern hilft nicht, sondern Handeln! Das war der Beginn meiner politischen Aktivität. Ich entschied mich zur Gründung der Initiative „Pro-Lachebad“, fand schnell viele Mitstreiter*innen aus den schwimm- und wassersporttreibenden Vereinen. Mit der Unterstützung des „Bündnisses für soziale Gerechtigkeit“ schafften wir es gemeinsam, für ein nachhaltiges Schwimmsportangebot zu sorgen. Aufgrund der Erfahrung mit der Initiative Pro-Lachebad und den Mitstreitern u.a. Joachim Walczuch gründeten wir die WsR und wurden 2016 drittstärkste Fraktion im Rüsselsheimer Stadtparlament. Daraus resultierend konnte ich als Stadträtin in das Rathaus einziehen und politische Erfahrung sammeln.

Es gibt zwei große Themen, die ich in der kommenden Legislaturperiode angehen will. Zum einen ist hier das Rathaus zu nennen, welches ich gerne in einen serviceorientierten Dienstleistungsbetrieb verwandeln will, in dem Planungen durch ein funktionierendes Controlling überwacht werden. Hierbei werde ich sehr stark den Fokus auf die Wirtschaftsförderung legen verbunden mit dem Ziel, deutlich mehr Gewerbebetriebe anzusiedeln und die Gewerbesteuereinnahmen sukzessive deutlich zu steigern. Zum anderen werde ich daran arbeiten, das vorhandene multikulturelle Potential, das wir in der Stadt haben, zu nutzen, um die Stadtgemeinschaft auf der Basis des Grundgesetzes mehr zusammenwachsen zu lassen und eine Stadt für alle gemeinsam zu werden mit gegenseitigem Verständnis. Das Fest der kulturellen Vereine ist ein Beispiel, wo es schon wunderbar funktioniert. Hier gilt es, diese Prinzipien bis auf die Ebenen der Kindertagesstätten, der Schulen und Arbeit anzuwenden. Mädchen und Jungs zu gleichberechtigten und selbstbewussten Heranwachsenden zu fördern, gegenseitigen Respekt zu leben, Bildung wertzuschätzen und die Bereitschaft zu lernen zu fördern, werden wichtige Ziele sein.

Auch gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen, sie sauber zu halten und keine Orte mehr zu haben, die man nachts eher meidet, sind ein wichtiges Ziel.

Die Aufgaben sind erkannt, gehen wir sie gemeinsam an.