Andrea Schlosser-Münch

Listenplatz 4

 

Jahrgang 1965

 

 

65428 Rüsselsheim am Main

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Ich heiße Andrea Schlosser-Münch, bin in Rüsselsheim geboren und lebe seit 55 Jahren in Rüsselsheim. Meine Eltern haben fast 70 Jahre in Rüsselsheim gelebt, meine Großeltern lebten fast 85 Jahre in Rüsselsheim.

Ich arbeite seit 38 Jahren bei Opel in Rüsselsheim. Ich bin Dipl. Betriebswirtin und meine Hobbies sind:

Karnevalgesellschaft KG ULK Mainz-Laubenheim (Vorstand, Damenkomitee, Pressewart, Leitung einer Gesangsgruppe, Büttenreden). Weiterhin engagieren mein Mann und ich uns sehr für ein Waisenhaus in Saigon, Vietnam, in dem wir Geld sammeln und jedes Jahr nach Vietnam fliegen und sehr kranken Kindern helfen.

Wenn ich an früher denke, dann denke ich an ein sauberes, sicheres Rüsselsheim, wo man sich sehr wohl fühlte und ohne Angst sich bewegen konnte. Ich bin immer sehr gerne in Rüsselsheim einkaufen gegangen. Ich denke da an Geschäfte wie Karstadt, Peek & Cloppenburg, Jeske, Hungsberg, Tschibo, Nordsee, Hussel, Bücherei Jansen, Schlecker, Spielwarengeschäft Taschner, schöne Cafes, Schuhhaus Birkicht, Uhren Weiss, Schuhhaus Bach, Metzgerei Schneider, Leder Lang, Leder Herbig, Wollladen Weigel etc. etc.

Heute sagen mir viele Rüsselsheimer Bürger, dass sie nur noch in die Stadt gehen, wenn sie mal zum Arzt müssen oder samstags auch mal auf den Wochenmarkt. Die Stadt ist nicht sehr anziehend. Das Stadtgebiet ist ungepflegt und macht einen verdreckten Eindruck. Viele Bürger, besonders Frauen fühlen sich nicht mehr sicher, besonders in den Abendstunden gehen sie nicht mehr in die Stadt. Gute Geschäfte zum Einkaufen gibt es auch nur noch wenige. Dafür zig Handyläden, viele Dönerläden, Unmengen an Friseure, Asialäden, Shisha- u. Sportwettenbars etc..

Durch die steigende Kriminalität in den letzten Jahren halte ich daher einen 24-stündigen Polizeidienst und eine Videoüberwachung zwingend für notwendig.
Die Stadtteile und Einkaufszentren müssen wieder gestärkt und sicherer werden.
Unsere Stadt ist ökonomisch und gesellschaftlich ins Ungleichgewicht geraten.

Es müssen Regeln durchgesetzt werden, damit das Zusammenleben in einer solch heterogenen Gesellschaft gelingt. Parallelgesellschaften sind an vielen Orten in unserer Stadt erkennbar und müssen aufgebrochen werden.

Früher war ich auch sehr oft im Stadtpark oder im Ostpark. Die Parks waren gepflegt. Ich erinnere mich gerne an einen sehr schönen Minigolfplatz im Stadtpark und Ostpark, an gesunde Bäume. Wenn ich jetzt durch die Parks gehe, sehe ich einen konstanten Verfall.

Das Problem der Vermüllung hat für mich drei Dimensionen. Zum einen ist die Qualität der Straßenreinigung seit der Schaffung des gemeinsamen Städteservice mit Raunheim deutlich zurückgegangen. Diesen will die WsR nach der Wahl auflösen und so die Kontrolle über die Straßenreinigung, aber auch über die Grünpflege wieder in die Stadt zurückholen. Zum anderen hat die Verwendung von Einmal- und Wegwerfgeschirr gerade im To-Go-Bereich deutlich überhandgenommen. Hier muss die Stadt mit den Gewerbetreibenden Vereinbarungen treffen, um die Verpackungsflut an der Quelle einzudämmen, sie aber auch bei der Reinigung stärker -notfalls auch finanziell- in die Pflicht nehmen.
Neben einer verstärkten Sensibilisierung in den Schulen, werden wir aber auch hier nicht um verstärkte Kontrollen und konsequentere Strafen herumkommen.

Ich ärgere mich schon die ganzen Jahre über die Politik in Rüsselsheim. Es werden Gelder rausgeschmissen, es wird alles schön geredet, es werden viele Entscheidungen an den Rüsselsheimer Bürgern vorbei getroffen, man findet kein Gehör, es wird nichts für eine saubere und sichere Stadt getan, jetzt die IKEA Fehlentscheidung und den Betriebs- und Wertstoffhof nach Raunheim zu verlagern halte ich, wie 6000 weitere Rüsselsheimer Bürger, ebenso für falsch. Die Politik hat es die letzten Jahrzehnte versäumt, die Stadt Rüsselsheim attraktiv wieder zu beleben.

Was mich zur WsR bewegt hat:
Die WsR hat ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Rüsselsheimer Bürger und versucht sofort dagegen etwas zu tun.  Wenn man das Wahlprogramm der WsR liest, dann hat man das Gefühl, dass es ihnen wirklich um Rüsselsheim und die Rüsselsheimer Bürger geht. Ich  möchte daher aktiv dazu beitragen, dass Rüsselsheim nicht noch weiter verfällt und die Politik in unserer Stadt endlich geändert wird. 

Wenn ich ins Stadtparlament einziehen sollte, möchte ich mit dazu beitragen, dass das Gewerbe gestärkt wird und Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Rüsselsheim geschaffen werden. Es dürfen keine privaten Investoren mehr geblockt werden. Ich möchte mit helfen, Rüsselsheim zu einem innovativen Ort der Wertschöpfung zu machen.